Geduld

Nach einer – wie ich jetzt anerkennen kann – schier endlosen Zahl an Jahren mit dem schwarzen Hund kann ich nicht von mir erwarten, einfach einen Schalter umzulegen (wo wäre der auch?) und ein gänzlich anderes Leben zu führen. Das heißt, ich kann schon, das wäre bloß mir selbst gegenüber nicht sonderlich realistisch, erfolgversprechend oder konstruktiv-stützend.

Anders gesagt: Wenn ich es nicht an jedem Tag schaffe, gut mit mir umzugehen, wenn meine Morgen-Meditation einmal nur kurz ist oder gar gänzlich ausfällt – dann darf ich G. mit mir haben und mich dennoch lieb haben.