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Dachs

Dachs

Das bin ich, zumindest mit familieninternem Spitznamen. Dabei wird der Artikel gern mitverwendet, so wie man sagt: »der alte Fritz«, »der Willem« – halt »der Dachs«. Warum kosen Frau und Sohn mich so? Nach meiner Erinnerung kam der Impuls auf einer Autofahrt (ja, damals in 

Dankbarkeit

Dankbarkeit

Auch darauf hat mich Shetty mit der Nase gestoßen: Dankbarkeit verbindet mich auf eine positive und erfüllende Weise mit Menschen und Dingen. Manchmal sage ich es mir innerlich vor – etwa »ich bin dankbar für meine guten Schuhe und meine gesunden Beine«, wenn ich gerade 

Defusion

Defusion

»Kognitive D.« ist das Gegenstück zur »kognitiven Konfusion«, wenn wir – insbesondere in Zeiten großer psychischer Belastung – nicht mehr zwischen unseren Gedanken und der Realität unterscheiden können, bspw. also unser negatives Denken dazu führt, dass wir uns wirklich schlecht fühlen (ganz unabhängig von »realen« Anlässen außerhalb unserer Gedanken). Das war jetzt mal wieder ein ganz schön langer Satz; trotzdem soweit verständlich?

Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie setzt dem die Akzeptanz auch der negativen Gedanken und Gefühle entgegen sowie die Orientierung unserer Handlungen an Werten und Zielen. Mit anderen Worten werden unsere Handlungen auf diese Weise von den negativen Gedanken entkoppelt – das ist hier der Sinn des Begriffs »D.«.

Warum gerade dieser Ansatz, sagt man gewöhlich nicht »Hey, sieh das Glas doch einfach mal als halb voll an!«? – Weil das ncht so einfach ist und bisweilen der scheiternde Versuch verzweifelt positiven Denkens nur den bisherigen Rahmen des Denkens und damit die Problemlage stabilisiert.

Depression kurzgefasst

Depression kurzgefasst

Mein Sohn ist 13 und ein ziemlich großartiger Kerl. Als ich kürzlich in die Tagesklinik des Kieler Fenster ging, hat er sich bereit erklärt, an einem therapeutischen Familiengespräch teilzunehmen – vor allem, damit seine Sichtweise und Bedürfnisse als Angehöriger eines Depressionskranken einmal in den Vordergrund 

Depressionshilfe

Depressionshilfe

Genauer: Stiftung Deutsche D.; ist mehr als eine Informationswebseite – sie will »Depression erforschen, Betroffenen helfen, Wissen weitergeben«. Neben den Online-Informationen bietet die Stiftung ein Info-Telefon, Online-Foren und einen Selbsttest. Sie erhebt jährlich das »Deutschland-Barometer Depression«, hier finden sich aktuelle Informationen zu Verbreitung und Entwicklung 

Depressionsliga

Depressionsliga

Vollständig Deutsche D. e. V.; Organisation Betroffener, also von Depressionspatienten und ihren Angehörigen. Die Kurzvorstellung im Netz nennt als Ziele Aufklärung und Entstigmatisierung, Angebote der Hilfe und Selbsthilfe für Betroffene und die Vertretung der Interessen Depressiver gegenüber Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit. Sitz des Vereins und seine Geschäftstelle sind in Bonn.

Auf der Webseite findet sich neben zahlreichen Informationen auch eine Klinikdatenbank.

Dharma

Dharma

Die vielfältigen Bedeutungen dieses Wortes füllen wahrscheinlich Bibliotheken (Tante Wiki weiß wie immer mehr). Ich mag, was ich von Jay Shetty behalten habe: »Folge deinem Dharma«, heißt bei ihm so viel wie, der eigenen Bestimmung gemäß zu leben. Nota bene: Shetty denkt eigenes Glück nicht 

Dialog

Dialog

Vom inneren D. – um den geht es mir hier allein – kannte ich bisher vor allem eine Form: die kritische oder auch destruktive. »Kannst du nicht einmal …« »Typisch, dass das dir passiert!« etc. pp. Die meisten Menschen kennen solche innere Zwiesprache mit sich 

Durchhaltevermögen

Durchhaltevermögen

Davon habe ich in meinem Leben an manchen Stellen zu viel, an anderen zu wenig gehabt: Mit aller Kraft an etwas festzuhalten, was nicht gut läuft, ist sicherlich eine viel weniger gute Idee, als Selbstfürsorgliches in Routinen unverhandelbar zu machen (s. a. Weitermachen).

Dysthymie

Dysthymie

Auch Dysthymia; ist eine depressive Verstimmung, die lang anhält und häufig bereits aus der Kindheit stammt (Tante Wikipedia weiß viel darüber). Sie kann zusammen mit Episoden einer schweren Depression auftreten, hat aber schwächere Symptome. Das griechische »dysthymos« heißt soviel wie »missmutig«. Missmutige denken oft, »so