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Bedürfnisse

Bedürfnisse

Vielen Menschen mit psychischen Erkrankungen ist gemeinsam, dass sie mit zunehmender Dauer und Belastung ihre Bedürfnisse aus dem Blick verlieren oder nicht mehr aktiv vertreten können. Bei mir hängt dies oft mit Zwischenmenschlichem zusammen, denn mich mit meinen Bedürfnissen dem Gegenüber zuzumuten (wie eine frühere 

Bewertung

Bewertung

Mistwetter, toller Film, mir gehts gut – unablässig bewerten wir Zustände und Eigenschaften unserer Lebenswelt, urteilen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der evolutionäre Nutzen ist leicht auszumalen: Sicherheit vor Gefahren, sozialer Zusammenhalt, Identität. Geht uns aufgrund psychischer Belastungen dafür aber der rechte Maßstab minimal-selbstfürsorglicher 

Böhmermann

Böhmermann

Komma Jan, deutscher Moderator, hat sich jüngst im »Magazin Royal« des ZDF mit dem deutschen Mangel an Therapieplätzen beschäftigt (danke für den Tipp, Georgia!).

Sinnvollerweise beharrt er darauf, dass es nicht etwa zu wenige Psychotherapeutinnen gebe, nein, es gibt lediglich zu wenige Kassensitze. Dieser Mangel an Kassensitzen ist nicht etwa demokratisch legitimiert, sondern wird im »Kroketten-Kreis« beschlossen, im von den mächtigen Krankenkassen dominierten Gemeinsamen Bundesausschuss.

Hoffen wir mit J. B. weiterhin darauf, dass keine wartende Patientin das Bundesverfassungsgericht gegen diesen Missstand anruft? Auf jeden Fall machen wir uns nicht einfach ein Bier auf und reißen uns zusammen.

Hier ist der Beitrag bei Youtube nachzuschauen.