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Machen

Machen

Anders als das Weitermachen steht das M. dem (bloßen) Denken gegenüber. »Manchmal hilft nur machen«, hat mir nicht nur einmal ein kluger Mensch in der Selbsthilfegruppe gesagt (danke!). Denn seit ich denken kann, denke ich sehr viel (ha!), eigentlich ohne Unterlass – das Handeln aka 

Materialismus

Materialismus

Der M. ist eine Argumentation, die – insbesondere in Bezug auf den Menschen – alle Vorgänge und Wirkungen durch Materie und Körperliches erklären will. Da hierbei die mögliche Einwirkung einer zweiten, geistigen oder seelischen Substanz geleugnet wird und also die Komplexität von Erklärungskonzepten abnimmt, wird 

Medikamente

Medikamente

Lange habe ich mich dagegen gewehrt, mir auch mit M.n helfen zu lassen. Dabei ist es auch schon eine rechte Weile her, dass mir eine Therapeutin dafür das Bild der Krücke angeboten hat, die man mal für eine gewisse Zeit braucht.

So gesehen, habe ich in den letzten Jahren die Gehhilfe ausgeschlagen. Jetzt hoffe ich, dass ich mir keine irreparablen Haltungsschäden angehumpelt habe – und nehme ein Antidepressivum und ein M. gegen meine Durchschlafschwierigkeiten.

Meditation

Meditation

Ich versuche seit einiger Zeit, mehrmals täglich zumindest kurz innezuhalten und mich auf meinen Atem und das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Vor allem am Anfang dieser Versuche habe ich mich dabei häufig innerlich kritisiert, genügten mir Länge, Tiefe, Fokussierung nicht – und dass mein 

Moment

Moment

Auch Augenblick; insbesondere in der Form des Im-Moment-Seins, also als ein Zustand der Achtsamkeit leistet der M. Großartiges: Denn bin ich in genau diesem M. bei mir und gedanklich nicht im Gestern oder Morgen (oder auch nur beim Gleich) – dann gibt es recht eigentlich 

Musik

Musik

Rezipiert oder selbst gemacht – Musik berührt uns emotional und kann deshalb Gefühle akut beeinflussen: Verstärken oder auch abschwächen, je nachdem ob sie in dieselbe emotionale »Kerbe schägt« oder unsere Stimmungslage gegen den Strich bürstet.

Also Obacht, Ihr Mosher und Headbanger, Ihr Goths und Shoegazer: Trost in der Musik zu finden ist prinzipiell eine gute Idee; zuviel No Future und Weltschmerz kann aber auch eine gefährliche Spirale auslösen. Ihr müsst ja nicht gleich Blümchen hören, um Euch zu beschwingen – ein munteres Frühlingsschwarz ist manchmal die richtige Schattierung von Melancholie, um sich ein bisschen weniger schlecht zu fühlen.

Mir haben oft auch in schlechten Phasen Funk und Soul, Hendrix, immer wieder Hendrix und Jazz viel Gutes gegeben. Probiert mal »Kind of Blue« von Miles Davis.