Gehen

Ich gehe gern. Punkt. Gleichmäßigkeit der Bewegung, Rhythmus, Muße zum Denken und Schauen, frische Luft – eigentlich alles spricht für das G.

Daraus folgt nicht gleich »die Kunst, ein wildes und poetisches Leben zu führen«, wie im Romantitel von Tomas Espedal. Aber ein bisschen wild und frei fühle ich mich schon, wenn ich statt des direkten Wegs zum Bäcker den Umweg durch die offenen Landschaft wähle. (Fast so toll wie Radfahren.)